Rheine ist eine kreisangehörige Stadt und wird vom Fluss die Ems geteilt. Rheine hat die meisten Einwohner im Kreis Steinfurt. Die Einheimischen nennen sich Rheinenser. Die älteste urkundliche Erwähnung findet man in der Schenkungsurkunde von Ludwig des Frommen. Er überschrieb im Jahre 838 das Gut Reni, mit zugehöriger Kirche, welches die Keimzelle der späteren Stadt Rheine war. Viele archäologische Funde zeigen aber, dass der Raum um Rheine schon ab der Jungsteinzeit besiedelt war. Es wurde ein Großsteingrab von 3200 v. Chr. gefunden und weitere Besiedlungen von 500 bis 600 v. Chr. in Stadteilen ausgegraben. Es wurde auch ein Hünengrab aus Findlingsblöcken entdeckt und auch ein etwa 3500 Jahre alte Abdruck eines Leichnams. Große Bedeutung für die Stadt hat auch das Bauwerk Falkenhof aus dem 9. Jahrhundert. In dem Bau- und Bodendenkmal befindet sich heute das Stadtmuseum. Um das Jahr 1400 begannen die Arbeiten an der spätgotischen Hallenkirche und wurde 1520 mit der Vollendung des Turms fertig. Die Bauzeit von 120 Jahren erklärt sich dadurch, dass der damals 2000 Köpfigen Gemeinde während der Bauzeit ein Gotteshaus zur Verfügung stehen musste. Die seit 1635 ansässigen Franziskanermönche gründeten 1659 das Gymnasium Dionysianum im damaligen Klostergebäude, welches heute das Rathaus ist. Rheine und Osnabrück werden 1855 mit der Eisenbahn verbunden und ein Jahr später eröffnet die Strecke nach Emden. Im Jahre 1899 wird nach siebenjähriger Bauzeit der Dortmund-Ems-Kanal fertiggestellt.

Für Wertermittlung und Immobilienbewertung ist der Stadtpark, mitten im Zentrum von Rheine, sehr bedeutend. Auf 80.000 Quadratmetern findet man einen Spielplatz, eine Minigolfanlage und eine Schachecke. Neben den Spazierwegen findet man Kunstgegenstände und Skulpturen und sie führen durch unterschiedliche Themengärten. Dort sind Zierbeete, Rosen- und Irisgarten, ein Japanischer Garten und ein Baumlehrpfad mit Hinweisschildern auf botanische Besonderheiten. Die Konzertmuschel lädt im Sommer zu den Stadtpark-Konzerten ein. Viele Besucher lockt das Naherholungsgebiet Bentlager Wald an. Mehrere Sehenswürdigkeiten sind hier in einer Kulturlandschaft zu betrachten und es werden Rundgänge unter fachlicher Führung angeboten. Im Jahre 1437 wurde das Kloster Bentlage gegründet und 1645 vollendet. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Nutzung mehrfach gewechselt und wird heute Kloster/ Schloss Bentlage genannt. Bei Gutachten spielt auch für Sachverständige für Immobilien der, 1936 gegründete,  NaturZoo Rheine eine große Rolle. Er ist ein sehr beliebtes Freizeitziel und liegt in der Nähe vom Kloster Bentlage und Saline Gottesgabe. Im Tierpark wurde 1974 der erste begehbare Affenwald in Deutschland eröffnet. Neben 20 bis 30 Berberaffen, ist hier auch das Zuchtprogramm der vom Aussterben bedrohten Blutbrustpaviane. Der Zoo versucht den Tieren einen artgerechten Lebensraum zu bieten, wie auch den über 60  einheimischen und freifliegenden Weißstörchen, die hier ihre Heimat gefunden haben. Seehunde erhielten hier Tauchbecken, Sandstrand und Sonneninsel. Im NaturZoo leben 900 Tiere in 100 Arten und die Seevogel-Voliere ist einmalig in Deutschland. Die Zooschule bietet für Schulklassen Naturkunde- und Biologieunterricht an.